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Unsere traditionelle Kirmes am kommenden Wochenende

Von mkr | 9. Mai 2018

Vielerorts wird die Kirmes schon nicht mehr gelebt, mangels Beteiligung der Bevölkerung.

Wie immer liegt bei uns die Organisation in der Hand eines Vereins, in diesem Jahr wieder beim Musikverein Lommersdorf und der Freiwilligen Feuerwehr.  Das heißt, wir brauchen uns um nichts zu kümmern, nur um gute Stimmung und :

      dabei sein.

Dabei sein zu Ehren des Maikönigspaares Nora und Sebastian, die am Samstag  abgeholt und mit einem Umzug durchs Dorf gefeiert werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dankend dabei sein beim feierlichen Gottesdienst am Sonntag Morgen und vor allen Dingen bei der Kranzniederlegung am Ehrenmal.

 

 

Gibt es hier wirklich wichtigere Gründe als Anwesenheit zu bekunden, wenn es darum geht, ein dankendes und ehrendes Andenken hochzuhalten?

Dort sollte uns ganz besonders in Erinnerung gerufen werden, wofür viele Soldaten ihr Leben opferten.

Die Krisen der Welt fordern es mehr denn jeh, die wenigen Minuten inne zu halten, den ehrenden Worten des Ortsvorstehers zu zu hören und nach Möglichkeit auch der Hymne des Musikvereins einzustimmen.

Wir haben nicht mehr viele Zeitzeugen, die die grausamen Kriegsjahre selbst erleben mussten und bestätigen können. Aber wir dürfen mit deren Tod nicht Gras wachsen lassen über der leidvolle Erfahrungen. Die Ergebnisse der letzten Wahl bestätigen auch in unserem Dorf einen Wandel im Denken… Haben wir den Mut,  wenigstens durch einen leisen Protest gegen Ummenschlichkeit, dort am Ehrenmal zu verweilen.

Und danach sollten wir alle die Küche kalt lassen, auch dann ist für alles gesorgt.

Dabei sein,  wenn an vier Tagen  – und hier haben wir doch das Glück im wunderschönen Maimonat unsere Kirmes zu feiern – alle traditionellen Bräuche gepflegt werden.  Musik für alle Altersklassen, Tanz für jeden der zwei Beine hat, Essen und Trinken was das Herz begehrt.

Wie schön, dass wir einen Junggesellenverein haben, der – wenn auch nur für Einheimische als „schön“nachvollziehbar, die Mädels versteigert, eine Maikönigin kürt und prall geschmückte Maibäume stellt.

Wie schön und urig, wenn vor dem Umzug ein – Knochen ausgegraben (?) – und über die Tage als Schuldiger für alle Merkwürdigkeiten herhalten muss. Fühlt sich doch gut an…wenn mit diesem am Dienstag alles wieder heulend und zähneknirschend begraben werden kann.

Wie schön, wenn auch noch Menschen jenseits der Siebzig mit Jungvolk zusammen feiern, ausgelassen zu vorgerückter Stunde die Stirn mit den Fändeln des Mailbaums schmücken und beim Klang des JuH-JaH die Kirmes mit dem Karneval paaren.

Und damit das alles wieder gelingt, den beiden Vereinen entsprechend die Verbundenheit gezollt wird, brauchen wir alle nur

dabei zu sein !

 

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