Impressionen

03_jpg 05_jpg Huppenauer img0022

Aktuelle Themen

Jüngste Kommentare


« | Startseite | »

60 Jahre Karnevalsverein Rut-Wiess Jubiläumssitzung

Von mkr | 11. Februar 2018

Einen Kessel Buntes gab es zur Jubiläumssitzung anlässlich des 60jährigen Bestehens des Karnevalsverein Rut-Wiess Lommersdorf.

Zum 13. Mal als Präsidentin begrüßte Astrid S. das kostümierte Publikum, das in diesem Jahr die Bürgerhalle noch mal bis auf den letzten Platz die Bürgerhalle ausfüllte.

Statt großer Reden und Ehrungen anlässlich des Jubiläums hatte man sich mehr auf stimmungssichere Akteure auf der Bühne konzentriert. Und hier – Gott lob – gab es die besten Vorträge aus den dorfeigenen Reihen. Mit dem Jubiläum stellte sich dann auch eine bisher noch nicht da gewesene Regentschaft vor:

Als erste Prinzessin alleine – also ohne den Prinzen an der Seite – vereint Rebecca I. alles in einer Person was einem karnevalistischen Regenten abverlangt wird: Spontanität, Witz  und Humor, künstlerisches Talent und die große Gabe auch über sich selbst lachen zu können.

Mit ihrem Motto betont sie aber auch, dass sie nicht abgeneigt ist, über diese Session DEM Prinzen für den Alltag zu begegnen. Deswegen war sie auch blitzschnell zur Stelle, wenn es darum ging, Bützchen zu verteilen oder entgegen zu nehmen.

Die erste Lachnummer war schon mit dem Einmarsch des Elferrats gewährleistet: unter Narrenkappen und hinter unterschiedlichsten Schnäuzern aus den 70ern marschierten 11 Damen ihres Gefolges ein.

Besonderes Augenmark fiel dabei auf den exakten militärischen Gruß und die dazu gehörende ernste Miene.

 

 

 

 

Zu Ehren der Prinzessin tanzte dann die Funkengarde Lommersdorf.

 

 

 

 

 

 

Einen tollen Sketch präsentierte eine junge Gruppe, die schon seit sie laufen können, auf der Bühne dabei ist. Sie imitierten die Fernsehsendung „vermisst“. Hierbei gelang es der psychologisch angehauchten Moderatorin Vivienne sehr einfühlsam,  den seit mindestens  20 Minuten vermissten Ehemann Horst seiner „Besitzerin“ zurück zu bringen. 

 

 

 

 

 

 

 

Eine starke Tanzgruppe aus Dollendorf zeigte zu berühmten Filmmelodien musicalreife Choreografien.

So richtig eingeheizt wurde das Publikum durch die belgische Musikgruppe Pittermänncher, kölsche Hits wurden mit gesungen, alles stand auf den Bänken.

Dann folgten die Blaumeisen aus Freilingen, die schon seit vielen Jahren zur Sitzung gehören. Diese Tanzgarde zeichnet sich aus durch ihre große Anzahl an Damen und deren unwahrscheinlichem Geschick, in sekundenschnelle die Kostüme auf der Bühne zu wechseln.

Allerdings war das ihre Abschiedsvorstellung, diese Crew wird es so nicht weiter geben.

Mit standing ovations an die Gruppe unter der langjährigen Leitung von Gabi Schnichels,  honorierte das Publikum die immer wieder großartigen Vorstellungen der Blaumeisen.

Prinzessin Rebecca bedachte alle Akteure des Abends mit ihrem besonderen Orden. Rein äußerlich mutet dieser – wie sie selbst sagte – als Zahnspangendose an. Doch beim Öffnen entpuppt sich ein Vielfachgerät: allzeit bereit hat man einen auffaltbarenTrinkbecher sowie ein Schnapsgläschen.

Damit bedachte sie auch ihre Familie, die ihr bei den Vorbereitungen und nötigen Handreichungen in der ganzen Session zu Hilfe kam.

 

 

 

Bürgermeister Hartmann gab ebenfalls, wie es für ihn Brauch ist, sein Stelldichein…

 

Dann folgte ein bunter Vortrag des Prinzessinengefolges, unterstützt wurden die Damen von den Brüdern der Prinzessin. Dazu wurde auf der Bühne ein PKW-Attrappe  mit dem Kennzeichen EU- R 7781 aufgebaut, damit war der betreffende Fahrer(in) schon klar gestellt:

R – wie Prinzessin.

Frank parodierte dabei die Kindheitsträume von Rebecca, einmal Prinzessin zu sein.

Ihr ältester Bruder Andreas hatte ein nahezu identisches Prinzessinenkleid gefunden und imitierte mit Tanz und Gesang seine Schwester in der momentanen Feierlaune.

Unter entsprechenden Hits zum Mitsingen wurden dann die Freundinnen der Prinzessin quer durch Deutschland eingesammelt.

Abgeschlossen wurde dieser hervorragende Beitrag mit einem Flasmob der Lommersdorfer Klosterfrauen.

Es war schon nach Mitternacht bevor der tradionell letzte Auftritt des Männerballetts erfolgte.

Kategorien: Allgemein | Keine Kommentare »

Kommentare