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01.06.2016 Biergarten in Eichenbach

Von mk | 31. Mai 2016

Die Biergarten – Saison eröffnet in diesem Jahr der Musikverein Lommersdorf. Bis zum 07.09 wechseln sich jeden Mittwochabend Musikgruppen ab die Gäste zu unterhalten. Wer einen Sitzplatz haben möchte, sollte sich schon am Nachmittag einfinden. Die beliebten Grillhaxen sollten vorbestellt werden, darüber hinaus bietet Familie Meurer verschiedenes Grillgut, reichlich Feierabendbier und den gewohnt tollen Service.

 

 

 

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Tour de Ahrtal 2016

Von mk | 31. Mai 2016

Startschuss am Sonntag, 12.06.2016 um 10.00 Uhr in Blankenheim auf dem Curtius-Schulten-Platz mit Radlersegen. Besonderer Beliebtheit erfreut sich die Nutzung der B 258 die komplett gesperrt bleibt bis 18.00 Uhr. Alles nichtmotorisierte was rollt bewegt sich entlang der Ahr, Abzweigmöglichkeit auf den Kalkeifel-Radweg in Ahrdorf bis Oberbettingen.

Entlang der Strecke werden Sie unterhalten und bestens beköstigt, ein Event das viele Radfahrer aus allen Himmelsrichtungen anzieht. Für die Rückreise können ShuttleBusse genutzt werden.

 

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4 schöne Kirmestage…

Von mk | 11. Mai 2016

Nun kann sie User comments wieder eingerollt und für ein Jahr in den Schrank…jedenfalls was die Kirmes angeht. Petrus war uns gut gesonnen, strahlend blauer Himmel, sommerliche Temperaturen und: alles es wär jod jejange!

Mit dem Abholen des Maipaares  Unser Maipaar 2016 Maja und Klaus  am Samstag Abend im Ehdorf, mit Begleitung des Lommersdorfer Musikvereins, voran die Junggesellen mit Kirmesknochen und Vereinsfahne, fiel der Startschuss.

Zur ersten Ü 30 Party hatten Feuerwehr und Musikverein in die bunt dekorierte Bürgerhalle eingeladen. Der Sonntagmorgen startete mit dem feierlichen Gottesdienst und anschließender Kranzniederlegung durch zwei Junggesellen am Ehrenmal. Bei seiner Rede zog Ortsvorsteher Herbert D. die Verbindung der Weltkriege zu den heutigen weltweiten Unruhen und betonte dabei unser aller Wirken zur Schaffung einer Willkommenskultur für die tausenden Flüchtlinge auf der Suche nach Frieden.

Anschließend gings zum musikalischen Frühschoppen in die Bürgerhalle. Hier spielten der Musikverein Walsdorf-Zilsdorf und die Freilinger Musikanten zum Tanz auf. Mit den Jahren reift der Frühschoppen jedoch zum Dämmerschoppen, so mancher kommt dann um 14.oo Uhr mit einem „Mooorjen“ zur Tür rein. Ein leckers Kuchenbuffet hat sich seit Jahren etabliert, so dass (theoretisch) keine Mütter mehr Zuhause auftischen brauchen. Für die Kinder hatten die Vereine eine Hüpfburg organisiert und Silvia schminkte Kunstwerke in die Kindergesichter… und alles „für ömmeses“.

Wen wundert`s, natürlich ließen sich auch große Kinder bemalen.

Bei dieser guten Versorgung und Sommertemperaturen hält die Stimmung natürlich bis weit über Mitternacht an.Der Kirmesmontag startete mit dem Frühschoppen in Achims Jägerhof. Wie seit vielen Jahren Tradition trafen sich 20160509_130107Sangesfreudige (und mittlerweile sind auch Frauenstimmen gerne gesehen) zum Singen von alten Volksweisen. 20160509_130122Sind diese auch meist von traurigem Inhalt, mit genügend Bier und Schnäps(ch)en singt es sich leichter und ein Sinnieren erübrigt sich. Vor allen Dingen wünscht man sich weitere SängerInnen damit diese Tradition erhalten bleibt. Ja und dann kam die Besonderheit des Schaltjahres ins Spiel: Da ja die Lommersdorfer Mädels (alias Klosterfrauen) das Regiment hatten, schlugen sie sich auch eine Hahnenkönigin aus ihrem Kreis…

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Jenny G. erwies sich als die treffsicherste Junggesellin und nahm sich ihren Freund Konstantin zum Hahnenkönig.

Dann mussten die geübten Herren ihr Talent unter Beweis stellen und ein -von allen gehandelter Anwärter-  hatte auch den perfekten Schlag:

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Sebastian L. kam, schlug und siegte. Er steckte dann Nora die Hahnenfeder ins Haar und damit war das zweite Paar dann auch in Amt und Würden.

Während des ganzen Wettkampfs schmorte aber schon der zur Versteigerung vorgesehene Hahn in Achims Grill obwohl er ja eigentlich noch nicht geschlagen war…Diesen konnte dann Kathrin L. mit dem letzten Gebot ersteigern und hatte blitzschnell viele Mitesser am Tisch.

Danach hieß es für alle neuen Lack auflegen und zum Tanz mit der Borsalino Dance Band wieder in der Bürgerhalle einlaufen. Hier bekamen sowohl unser Maipaar als auch die Chickenlords ihren Ehrentänze. Und spätestens jetzt war auch allen wieder unser Special Guest Lämpelches Doris aufgefallen, die jedes Jahr extra aus Texas anreist um in ihrer früheren Heimat viele alte Bekannte wiederzusehen.

Wird dann in den frühen Morgenstunden der Letzte rausgekehrt, gehts natürlich nicht nach Hause, nein, ein Opfer das zum Eier backen einlädt wird immer aufgetan, DANKE Nora, dass du die Meute wieder durchgefüttert hast.

Mit Schirm bestückt, weil die Wettervorhersage Wolken angekündigte hatte, traf sich halb Lommersdorf am Dienstag um 14.oo Uhr wieder an der Kneipe zum Start des Häusertaufens. Dabei werden Neubauten oder auch neue Hausbesitzer aufgesucht und eben mit Schnaps auf ihre neuen Namen getauft.

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Alex informiert sich im Vorfeld über Mißgeschicke während der Bauphase und gibt diese dann in gewohntem Witz zum Besten. Unser Umzug führte uns in diesem Jahr zunächst über den Nippes in die Freilinger Straße. Hier haben Felix und Cathrin G. das Haus von Maria und Walter erworben, umgebaut und sind damit neue Lommersdorfer geworden.

 

 

Natürlich kam dann von der lauten Treppe20160510_151850 die kleine Stichelei, dass sich Freilinger durchaus in Lommersdorf wohlfühlen können. Und so gab es in der Tat Applaus für den von Cathrin und FelixUser comments ausgesuchten Hausnamen: Frelinge Ost! Lommersdorf und besonders die Bewohner der Freilinger Straße freuen sich über den andauernden Zuwachs von jungen Familien und damit hoffentlich bald auch nochmal dem Krach von spielenden Kindern.

Von dort führte der Umzug in die Aremberger Straße

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wo nun Simone und Martin W. ihr Haus taufen ließen. Sie wohnen nun schon einige Jahre dort, aber es gab immer wieder Gründe warum die Taufe aufgeschoben werden musste, verkündete Alex aus dem Fenster. User comments

Vorbesitzerin war Jade Eisje… In Anlehnung an den Namen seines Elternhauses in Dollendorf hatte Martin sich den Namen Küschters Schöne Aussicht gewünscht.

Zu den Klängen des Musikvereins gaben die beiden einen EhrentanzUser comments während Sohn   Kai mit Oma Maria und Opa Reinhold die Kirmesgäste mit Getränken und Brötchen versorgten.

20160510_162616(2)Wie schön, dass hier auch die Generation noch vertreten ist, die traditionelle Werte gelebt und weiter gegeben hat.

 

Von hier aus ging es weiter zur Grillhütte, hier gaben die Hahnenkönigspaare einen Ehrentanz und beköstigten das nimmer satt werdende Kirmesvolk erneut.User comments

Als letztes Haus wurde in der Birrjass das ehemalige Haus von Bartels Els, welches Guido und Marion gekauft und grundrenoviert haben. Mieter ist derzeit Alex persönlich…und er taufte das kleine Häuschen auf den Namen: „An der Eck„. Dabei erfuhren wir auch von der Eigentümerin, dass die Nachbarschaft sich auf so einige Unregelmäßigkeiten (rasenmähen morgens um sieben durch Lohnunternehmen) einstellen muss. Hier zeigte sich auch in besonderer Weise, dass Marion und Guido nicht nur einfach Vermieter sind, sondern Ihnen das Wohl  und der Werdegang ihres Mieters sehr am Herzen liegt. 20160510_183502

20160510_181521Inzwischen waren wieder sommerliche Temperaturen erreicht,  so wurde das letzte aus unserem Musikverein herausgequetscht, dass sie bloß noch weitere Lieder spielten zum Mitsingen, weil niemand so recht ans heimgehen dachte…

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Nach und nach trödelten dann Junggesellenverein und Klosterfrauen mit anderen Kirmesgästen im Jägerhof ein. Von hier startete bei Dunkelheit das überaus traurige Abschiednehmen von der Kirmes 2016. Weiße Nachtgespenster mit kleine Teelichtern, allen voran der Kirmesknochen unter Regie von Knochenmutter Rebecca schob sich durch dunkle Straßen. An markanten Punkten wurde angehalten, auf Kommando der Knochenmutter mussten alle niederknien und dem Gejammer der Knochenmutter lauschen. Ihr waren so einige Kirmessünden zu Ohren gekommen, die Verursacher mussten sich auf Knien beim Kirmesknochen entschuldigen, Reue schwören und sich die Buße von Rebecca auferlegen lassen. Naja, dass ging natürlich nicht leise von statten, ein schweres Zinkfass wurde von den neuen Junggesellen durchs Dorf gezogen und selbiges musste für alle Sünden herhalten und wurde entsprechend ausgepeitscht.  Und jeder der am Prozessionsweg noch was draußen stehen lässt, muss damit rechnen es am nächsten Morgen suchen zu gehen. Dabei kann es auch vorkommen, dass ein Fahrrad mal ganz ungewöhnlich im Maibaum geparkt wird, hätte der Besitzer es besser für diese grauenvolle Nacht wegschließen sollen.20160511_194740

Und wenn dann irgendwann der Knochen sein Grab gefunden hat, das Geheule und Gejammere entsprechend groß stattgefunden hat, muss nochmal Eier gebacken werden, keine Beerdigung ohne Leichenschmaus.

Alles in allem war es Dank vieler Helfer wieder eine schöne Kirmes, mit einem wunderschönen Maibaum mitten im Dorf, mit vielen Menschen denen das weiterleben von Traditionen eine Bedeutung hat. Von nix kütt nix…

Ein dickes DANKESCHÖN für das viele Freibier, die leckeren Brötchen und Süßigkeiten an alle Hausbesitzer.

 

 

Aufregende Zeiten für die drei tolle Königspaare sind vorbei:

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Unser neues Maikönigspaar: Maja und Klaus

Von mk | 5. April 2016

Wie seit vielen Jahren Tradition versteigern am Abend des Ostersonntag die Lommersdorfer Junggesellen (davon gibt es zur Zeit an die 40) die Mädels des Dorfes. Im Vorfeld werden Pärchen ausgeguckt und Wetten abgeschlossen, was sich im Laufe des Abends jedoch als Irrweg herauskristallisieren kann. Denn da hat nicht unbedingt der Bieter alleinigen Einfluss auf den Ausgang des Handels. Da die gerade zum „Angebot“ stehende Dame nicht namentlich benannt sondern nur beschrieben wird, kann es passieren, dass nicht die Angebetete sondern eine ganz andere Klosterfrau ( so nennen sich die Lommersdorfer Junggesellinnen) gerade zur Verhandlung steht.

Dabei kann es im Laufe des Abends nach genügend Bitburger auch schon mal zu Mißverständnissen kommen: ein Herbeiwinken des Kellners wird als Handzeichen zum Gebot gewertet und kann auch  nicht wieder dementiert werden.

So wurde aus Insiderkreisen bekannt, dass es in diesem Jahr ein Wechselspiel zwischen verschiedensten Kombinationsmöglichkeiten war.

Unser Maipaar 2016

Unser Maipaar 2016

Letztlich ging aber Klaus S. durchs Ziel, er bot das meiste Geld für seine langjährige Freundin Maja. Die  beiden werden den diesjährigen Kirmesumzug anführen und nach durchfeierter Nacht zum Eierbacken herhalten müssen. Einen Probelauf dazu gab es natürlich in der Versteigerungsnacht schon.

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2. Wochenende im Mai (Muttertag)

Von mk | 4. April 2016

In diesem Jahr lädt der Musikverein Lommersdorf zur Kirmes ein. Ein vielseitiges Musikprogramm soll für jeden Geschmack etwas bieten, jedes Alter zum Tanz einladen….

Besonders freuen wir uns, wenn ehemalige Lommersdorfer die Gelegenheit nutzen die alte Heimat zu besuchen und mit uns zu feiern. Altes Brauchtum wird gepflegt Dank unserer Dorfvereine! Wir können uns auf ein stimmungsvolles Maiwochenende freuen.

Die Kirmes geht aus der Kirchweihe hervor, so soll das Fest mit dem Gottesdienst am Sonntag Morgen starten. Anschließend findet wie jedes Jahr die Kranzniederlegung am Ehrenmal statt.

Mögen doch viele Lommersdorfer sich dieser Zeremonie bewußt sein und mit wenigen Minuten den gefallenen Soldaten die Ehre erweisen. War das Weltgeschehen seit Ende des 2. Weltkrieges nochmal so unruhig, so leidvoll wie in diesen Tagen???

Aber nicht die traurigen Geschehnisse halten das Leben hoch, sondern das gemeinsame Feiern, gemütliche Runden und wertvolle Begegnungen. In diesem Sinne sind alle eingeladen der Einladung des Musikvereins zu folgen und eine zünftige Kirmes mit dem Maikönigspaar, dem Junggesellenverein und der ganzen Dorfbevölkerung aufrecht zu erhalten.

 

 

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Und zum ersten Mal in Lommersdorf :

Von mk | 4. April 2016

Ü-30 Plakat

 

 

 

 

 

 

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Lommersdorfer Kirmes 2016

Von mk | 3. April 2016

Kirmesplakat 2016

 

 

 

 

 

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Herzlich willkommen

Von mk | 25. Januar 2016

liebe Sina Malea Gossen hier in Lommersdorf. Wir wünschen dir ganz viel Sonnenschein auf deinem Lebensweg und gratulieren deiner Mama Sabrina, deinem Papa Christoph und deinem großen Bruder Emilian ganz herzlich.

 

In jedem Kind träumt Gott den Traum der Liebe,
in jedem Kind wacht ein Stück Himmel auf,
in jedem Kind blüht Hoffnung, wächst die Zukunft,
in jedem Kind wird unsere Erde neu.

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Felix Daniels ist angekommen…

Von mk | 29. November 2015

macht Zwischenstation in Wahlen und wird sicher bald ein kleiner Lommerdorfer werden.

Papa André ist emsig beim Nestbau in der Freilinger Str. und wenn es so schnell weitergeht wie bisher, können wir sicher zur Kirmes taufen….

Aber zunächst vom ganzen Dorf die herzlichsten Glückwünsche an Martina und André zur Geburt Ihres Sohnes Felix!

Ein Kind es wurd` geboren, lebendig und geliebt,
die Welt ist nicht verloren, solang es Kinder gibt.

 

 

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Information der Gemeinde Blankenheim zum Flüchtlingsthema…

Von mk | 18. November 2015

Derzeit befinden sich knapp 160 Flüchtlinge im Gemeindegebiet – Stand 20.11.2015. Es kommen wöchentlich rd. 10 Personen. Wir planen mit monatlich 30 Personen. Die Bezirksregierung Arnsberg, zuständig für die Verteilung in NRW, geht von 500.000 Menschen für 2016 aus. Dann wird Blankenheim weiterhin mit 30 Menschen pro Monat rechnen müssen. Dies wären dann in diesem Jahr insgesamt ca. 190 und im nächsten Jahr 360, sodass die Zahl Ende 2016 bei 550 Menschen liegen könnte.

Die Gemeinde ist verpflichtet, die Menschen unterzubringen und ihnen Hilfe zum Lebensunterhalt sowie Krankenhilfe zu gewähren. Bei der Unterbringung haben wir uns in Abstimmung mit den politischen Gremien für eine dezentrale Lösung entschieden. Die Menschen werden somit in Wohnraum, der der Gemeinde angeboten wird, sowie in gemeindeeigenen Gebäuden untergebracht. Derzeit haben wir rd. 26 Standorte angemietet (Wohnungen und Häuser) sowie im ehemaligen Klösterchen in Dollendorf, der ehemaligen Schule in Blankenheimerdorf und dem Asylheim in der Lühbergstr. größere Einheiten gebildet. Im Dezember kommt die ehemalige Schule in Ripsdorf hinzu.

Bei der privaten Unterbringung wird immer versucht, die Vermieter „mit ins Boot“ zu nehmen. Sie sollen sich quasi als erste mit den Flüchtlingen in Kontakt bringen. Dann haben die Flüchtlinge einen Ansprechpartner, der in der Regel nicht weit weg wohnt. Zudem informieren wir die Ortsvorsteher, damit auch die sich kümmern und auch wissen, wer in ihrem Ort wo wohnt. Als drittes bekommen die Ehrenamtlicher die Information, damit auch die sich kümmern können. Die Gemeinde bleibt Ansprechpartner in administrativen Angelegenheiten. Auf diese Art und Weise versuchen wir, Integration sofort zu leben. Das klappt im Großen und Ganzen ganz gut.

Im Moment haben wir 4 Wohnungen noch nicht belegt. Hier erfolgt die Belegung ab Freitag dieser Woche. Wir kommen dann bis ca. 11.12.2015. Mitte Dezember geht Ripsdorf in Betrieb mit maximal 55 Plätzen. Diese Kapazität reicht sodann bis hoffentlich Ende Februar. Gleichzeitig haben wir noch rd. 14 Wohnungen, wo wir mit den Eigentümern in Kontakt stehen. Bei einer Belegung von 4 Personen ergibt sich hier ein Volumen von 56 Personen. Somit kämen wir hier bis Ende April 2016. Zum Mai 2016 müsste dann die ehemalige Grundschule in Lommersdorf umgebaut sein, damit zusätzliche Kapazität zur Verfügung steht. Gleichzeitig hoffe ich, dass die hier lebenden Menschen uns weiter Wohnraum anbieten. Sofern diese Option irgendwann nicht mehr funktioniert, wäre zu überlegen, Häuser in den Orten zu erwerben. Zur weiteren Vorgehensweise wird die Entwicklung beobachtet. Wenn die Bezirksregierung Arnsberg Recht behält, müssen wir um die Karnevalszeit die Weichen entsprechend stellen. Als letzte Alternative käme eine Belegung der Turnhallen in Betracht.

Wir haben das Gemeindegebiet in 4 Bezirke eingeteilt und den Bezirken Notunterkünfte zugewiesen, die im Notfall belegt werden könnten. Z. B. für den Bezirk 1 Blankenheim, Blankenheimerdorf, Mülheim und Nonnenbach die Weiherhalle in Blankenheim. Diesbezüglich stehen wir auch in ständigem Kontakt mit dem Krisenstab des Kreises Euskirchen.

Bund und Land NRW haben die Zuweisungen erhöht. Es ist derzeit aber noch nicht möglich, eine genaue Einschätzung der Situation abzugeben. Dies wird im Zuge der Haushaltsberatungen erfolgen.

Wir haben zur Bewältigung der Arbeit im operativen Bereich 5 450-€-Jobber eingestellt. Zusätzlich sind 2 FSJler (Freiwilliges Soziales Jahr) ganztags beschäftigt. Die Betreuung der Flüchtlinge hat mittlerweile Dimensionen in der Verwaltung erreicht, die ein Handeln dringend erforderlich machen. Hier kommt der Gemeinde das Angebot der Nachbarkommunen Kall und Schleiden zur Hilfe, Aufgaben aus dem Bereich Soziales zu übernehmen. Dadurch entsteht freie Kapazität, die im Bereich Flüchtlingswesen sodann eingesetzt werden kann. Hinzu kommt noch die Arbeit des Hausmeister, der sich fast ausschließlich um die Flüchtlingsunterbringung kümmert. Auch hier ist dringend Hilfe erforderlich, da die Aufgaben des Hausmeisters zunehmend stiefmütterlich behandelt werden. Auch hier ist in Kürze Unterstützung dringend notwendig.Wir haben den Bus „Jung trifft Alt“, einen Seat Roomster sowie einen gebrauchten Transit, den wir vor kurzem erworben haben, im Einsatz. Das ist derzeit das Minimum an Fahrzeugen, was wir zur Bewältigung der Aufgabe benötigen.

Wenn Kinder den Gemeinden zugewiesen werden, entsteht Schulpflicht. Letzte Woche ist die erste sog. internationale Klasse an der Gesamtschule Blankenheim-Nettersheim eingerichtet worden. Am 02.11.2015 hatten wir in der Gemeinde Blankenheim 6 Kinder im grundschulpflichtigen Alter und in den Gemeinden Blankenheim, Nettersheim und Dahlem 26 Kinder für Sekundarstufe I. Allein in Blankenheim sind seitdem mindestens 10 Kinder hinzugekommen. Es ist somit absehbar, dass weitere internationale Klassen eingerichtet werden müssen.

Ich erlebe bei  meinen zahlreichen Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern immer noch eine positive Stimmung. Immer noch wird uns Wohnraum angeboten. Die Menschen möchten helfen, das sagen sie immer wieder. Beim Wohnraum ist es nicht so, dass dieser nur für Flüchtlinge in Betracht kommt. Vielmehr könnten zahlreiche angebotene Wohnungen auch auf dem freien Wohnungsmarkt vermietet werden. Oft ist es aber so, dass die Menschen die Gemeinde gezielt wegen der Flüchtlingsproblematik ansprechen. Ich wünsche mir, dass dies so bleibt. Daran sollten wir alle arbeiten.

Wir haben 50-60  ehrenamtliche Helfer im Einsatz – die genaue Zahl schwankt. Auch diese ändert sich ständig. Wir von der Verwaltung stehen im ständigen Kontakt zu den Ehrenamtlern. Ohne die ehrenamtlichen Helfer ginge vieles nicht. Sie sind für die Arbeit mit den Flüchtlingen ein sehr wertvoller Bestandteil. Wie hier an vielen Stellen geholfen wird, das ist einzigartig. Dies wäre von der Verwaltung so gar nicht leistbar.

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